Bordeaux – Bassin des Lumieres
Im Hafen von Bordeaux haben die Nazis 1941 einen U-Boot Bunker angelegt (gebaut in 19 Monaten mit 6.500 Arbeiterm von denen ein Drittel Strafgefangene aus Spanien waren und viele andere Kriegsgefangene bzw. Zwangsverpflichtete.
Nach dem Krieg wurden die nur unwesentlich zerstörtem Bunker unterschiedlich genutzt und seit 2020 als Showroom für immersive Ausstellungen interessanterweise lief auch hier die Ausstellung Frida Kahlo, die ich bereits in der Provence gesehen habe, so dass ich einen direkten Vergleich hatte. Weiterhin lief eine deutlich längere Ausstellung über Mattis, dessen Werk ich ja in Nizza schon intensiv gestaunt hatte und mich damals auch ein wenig um ihn herum schlau gelesen habe.
Die Darstellung der Bilder rund um einen herum dazu. Die Spiegelung im Wasser des Bunkers sind ohne Frage faszinierend, die eingespielte Stimme und die Musik machen es zusätzlich eindrucksvoll.









Trotzdem, im Vergleich zur gleichen Veranstaltung in dem Kalksteinabbruch, ist das Ereignis im Bunker irgendwie flacher und hat mich weniger mitgenommen. Es war mehr wie im Kino und nicht so urtümlich mittendrin wie in dem Steinbruch.
Insgesamt sind diese absolut faszinierend und gerade das Spiel mit den Bildern verschiedenen Farben, dem ineinander laufen. Von Bildern und den bewegten Bildern sind faszinierend und nehmen einen sehr stark in eine andere Welt mit. Im Gegensatz zu echten Bildern im Museum kann man aber das einzelne Werk nicht so lange betrachten, wie man möchte, nicht noch einmal zurückgehen oder in einem einzigen Bild lang versinken, der Takt wird von außen vorgegeben. Beides hat seinen Reiz und seine Berechtigung für mich, vermittelt das Museum aber mehr Hintergrundwissen, aus dem heraus ich die einzelne Künstlerin meine besser zu verstehen. Die intensive Ausstellung vermittelt mir den Eindruck, den die Gestalter der Ausstellung mir vermitteln wollen.